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8-mal erfolgreicher 2022

8-mal erfolgreicher 2022

Beständigkeit Wer nicht dranbleibt, nicht ständig connected/ netzwerkt, bewegt sich nicht aus seiner Komfortzone. Es reicht zum Beispiel bei weitem nicht, in einer Agentur zu sein und sich zurückzulehnen. Halte die Caster*innen immer wieder auf dem Laufenden, update und pflege deine Portale und erhöhe damit die Chance, dass an dich gedacht wird. Betrachte die Aussendungen drei- bis viermal im Jahr an die Caster*innen wie ein Los, das du in den Topf wirfst, irgendwann erwischst du den richtigen Moment, in dem genau dein Los gezogen wird, du der richtige Typ bist. Besuche gute, wertige Workshops, baue bestimmte Skills aus, alles, was dich individueller macht, erhöht deine Chancen. Schreibe Regisseur*innen an, die du toll findest, versuche, mit ihnen ins Gespräch zu kommen, über Social Media oder auf Festivals. Hier empfehle ich vor allem die Kleinen, wie das Ophüls in...

Aufstehen Pflicht – Keine Angst vor dem Versagen

Aufstehen Pflicht – Keine Angst vor dem Versagen

Als selbstständige*r Künstler*in kennt man „unsichere“ Zeiten – zumindest kenne ich diese Zeiten sehr gut. Und ehrlich gesagt, Spaß machen die nicht! Im Gegenteil, ich hasse es – diese Quälerei und „Unsicherheit“. Alles nicht schön. Und diese Zeiten können immer wieder kommen. Das aktuelle Beispiel erleben wir gerade. Und ein richtiges Ende ist nicht in Sicht. Das Interessante daran ist,...

Beraterin, Vermittlerin und Lotsin, auch in schwierigen Zeiten: Die ZAV-Künstlervermittlung

Beraterin, Vermittlerin und Lotsin, auch in schwierigen Zeiten: Die ZAV-Künstlervermittlung

Darstellende Künstler*innen brauchen neben Talent und Glück ein gesundes Selbstbewusstsein, gute Netzwerke, Teamfähigkeit (auch in Konkurrenzsituationen) und Lust auf Selbstmarketing – schon ohne Pandemie eine berufslebenslange Herausforderung. Da braucht es immer wieder ein Gegenüber zur Reflexion. Wir von der ZAV-Künstlervermittlung bieten uns als Vermittlungs-, Beratungs- und...

Schauspielheld*innen Podcast: Zwei weitere Moderator*innen stellen sich vor

Schauspielheld*innen Podcast: Zwei weitere Moderator*innen stellen sich vor

Aus Liebe zum Film Was haben Regie und Schauspiel gemeinsam? In der heutigen Folge ist der preisgekrönte Film- und Werberegisseur Adolfo Kolmerer zu Gast, der u. a. für Sløborn, Abikalypse und Schneeflöckchen verantwortlich ist. Ursprünglich kommt der gebürtige Venezolaner aus der Informatik, hat zwischen- zeitlich auch als Koch gearbeitet und den Quereinstieg in die Filmbranche erfolgreich...

Einladung zum parlamentarischen Frühstück mit einem Twist

Einladung zum parlamentarischen Frühstück mit einem Twist

Seit Ende letzten Jahres haben wir nun eine neue Regierung. Und so spannend die Fragen sind, wie die Ampelkoalition die Corona-Krise managt, die Umwandlung der Wirtschaft in eine klimaneutrale bewältigt und den generellen Reformstau überwindet, so wichtig für uns sind unsere Dauerthemen: Teilhabe am sozialen Netz, Stärkung unserer Position bei Verhandlungen um angemessene Vergütung und...

Aus dem Off (1) Schmutzzulage

Aus dem Off (1) Schmutzzulage

Der Schauspielberuf bringt oftmals große Belastungen mit sich, von denen man nur wenig ahnt, wenn man sich ein Leben auf der Bühne oder vor der Kamera ausmalt: Am Theater müssen die einen sich ausziehen, zuweilen sogar nackt agieren, während andere in schwere, unbequeme oder kratzige Kostüme gesteckt werden. Aufwendige Masken erfordern stundenlange Sitzungen, bis das Gesicht oder der ganze Körper das gewünschte Ergebnis zeigen. Oftmals müssen sich Akteur*innen die Haare (oder auch Bärte) entweder wachsen oder abschneiden lassen, sich aufwendig Gewicht anfressen oder geradezu lebensgefährlich abnehmen, um in ihrer Rolle glaubhaft zu sein. Film- und Fernsehaufnahmen bei Wind und Wetter, in extremer Kälte oder Hitze gehören ebenso zu den Berufsrisiken wie die regelmäßigen Tobsuchtsanfälle gefürchteter Regiegrößen. Von waghalsigen Stunts, die nicht immer von einem Double...

Aus dem Off (2) Kantine … ist kein Mädchenname

Aus dem Off (2) Kantine … ist kein Mädchenname

Wo Menschen arbeiten, da müssen sie auch essen. Und so wie in vielen anderen Produktionsstätten, um nicht zu sagen Fabriken, gehörten früher zu vielen Synchronstudios auch kleinere oder größere Kantinen, die schon vor Drehbeginn für den Morgenkaffee sorgten und oft auch noch bis abends geöffnet hatten. Zentrales Ereignis des Tages war jedoch die Mittagspause, die sich je nach Disposition der Ateliers zwischen zwölf und 14 Uhr bewegte. Hier trafen sich alle Beteiligten aus den Studios, aber natürlich ebenso die Kolleg*innen aus den Büros und Aufnahmeleitungen. Oft saß die Crew eines Ateliers an einem Tisch, aber man konnte sich auch problemlos woanders hinsetzen, um dort „Hallo!“ zu sagen. Apropos „Hallo“: das Sehen und Gesehenwerden war neben der Erholung und der (mehr oder weniger gesunden) Nahrungsaufnahme* die wichtigste Funktion von Kantinen. Die wenigsten saßen allein...

Kolumne: Kill the Theaterfolklore Generationswechsel

Kolumne: Kill the Theaterfolklore Generationswechsel

Die Generation, die mit dem gesprochenen Wort und der gebundenen Sprache aufgewachsen ist, stirbt aus. Die Abonnent*innen, die so auf Dauer den Theatern die Treue halten, werden die letzten ihrer Art sein und der Zug zur aktuellen Generation ist abgefahren. Viele Theater haben verschlafen, ihre Angebote schon vor Jahren auf aktuelle Entwicklungen anzupassen und als glaubhafte Vertreter der...

Corona oder nicht Corona – Kinderzimmer kosten Miete

Corona oder nicht Corona – Kinderzimmer kosten Miete

Von den pandemiebedingten Ausfällen kultureller Veranstaltungen sowie zahl- reicher Theater- und Filmproduktionen sind darstellende Künstler*innen in ganz Deutschland finanziell betroffen. In besonderem Maße trifft dies auf im Theater- und Entertainmentbereich tätige Eltern zu. Trotz erheblichen Einnahmeverlusten müssen sie ihre Kinder versorgen und die Mieten bezahlen.   Um hier schnell und...

Augen Auf! Jetzt geht ́s los!

Augen Auf! Jetzt geht ́s los!

Streaming, Covid-19, Gender, Verlangen nach Diversität, Chancengleichheit für Frauen. All diese Begriffe sind Themen, die unsere Branche in den letzten Monaten, in den verschiedensten Departments bewegt haben. Es gab großen Diskurs. Viele verlangen und wünschen sich weitere Veränderung. Andere meinen, Veränderung müsse sein, aber bitte nicht so schnell. Wiederum andere sagen, man habe doch...

Die richtige STIMMung

Die richtige STIMMung

Vor zwei Jahren haben Philippa und ich schon mal ein Gespräch geführt – damals ging es hauptsächlich um ihr Coming Out und ihre Erfahrungen in der Synchronbranche. Dieses Mal war der Aufhänger, dass Philippa seit einiger Zeit die Stimme der BVG ist – also des öffentlichen Nahverkehrs von Berlin. Schnell sind wir dabei auf andere Themen zu sprechen gekommen: Philippas Arbeit im Allgemeinen,...

Komm, trau dich

Komm, trau dich

Wenn ich als Schauspielerin über das Thema „für mich einstehen“ nachdenke, kommen mir sofort automatisch drei Bereiche in den Sinn, in denen dieses Thema für mich wichtig ist: Erstens: wie kann ich beim Lernen und beim Er- arbeiten meiner Rolle für mich einstehen?...

Funktioniert die Kraft der Anziehung?

Funktioniert die Kraft der Anziehung?

Meditation und der andere Firlefanz Kling Klong Schalen, Globuli und Wunschzettel in der Walpurgisnacht – oder an jedem anderen Mondereignis – verbrennen, war noch nie mein Ding. Fest im Sattel bin ich der Meinung, die Welt ist eben wie sie ist. Es gibt aber doch...

Buchvorstellung von Kolleg*innen

Buchvorstellung von Kolleg*innen

Willkommen und Lebewohl – Eine Liebeserklärung an mein Sternenkindvon Beatrice v. Moreau „Nichts konfrontiert uns so sehr mit dem Leben wie der Tod.“ Mit erstaunlicher Leichtigkeit erzählt die Schauspielerin und Autorin Beatrice v. Moreau von der tiefen...